Weine vom Kap erlangen immer größeres Qualitätspotential und
die südafrikanischen Winzer beteiligen sich mit großem Erfolg an
internationalen Weinwettbewerben. Ein mildes Klima schafft beste Bedingungen
für individuelle Weinstile. Unterteilt ist das Weinbaugebiet Südafrika
in fünf Haupt-Weinbauregionen.
Der Rebsortenspiegel wird vom Weißwein angeführt. Bei den Weißweinsorten
domiert Chenin Blanc (Steen), gefolgt von Sultana, Colombard, Sauvignon Blanc,
Chardonnay, Hanepoot, Kap-Riesling und mit nicht mal einem Prozent Sémillon.
Bei den Rotweinen führt Cabernet Sauvignon die Spitze an, gefolgt von Shiraz,
Pinotage, Merlot, Cinsault, Ruby Cabernet und schließlich Cabernet Franc.
Da die Nachfrage in den letzten Jahren für den Rotwein immer mehr ansteigt,
wird vermehrt Cabernet Sauvignon, Merlot und Shiraz angebaut.
Das Weinetikett auf den Weinen Südafrikas gibt Auskunft über fünf
verschiedene Bereiche. So steht „Estate“ für eines oder mehreren
Weingärten gebildetes Weingut, welches ausschließlich die Trauben
der eigenen Erzeugung verwenden darf.
„Ward“ bezeichnet ein kleines, aber sehr genau definiertes Anbaugebiet
wie beispielsweise Constantia oder Franschhoek. Unter dem Begriff „District“
verbirgt sich dagegen ein größeres, aber zusammenhängendes Weinanbaugebiet
wie zum Beispiel Paarl oder das bekannte Stellenbosch.
Die Bezeichnung „Region“ umfasst ausgedehnte Weingebiete, welche
aus verschiedenen Distrikten (wards) bestehen. Sie wird nur für die Dessertweine
verwendet. „Wineland“ ist keine offizielle Bezeichnung und keine
Einstufung, wird aber trotzdem gerne verwendet.
Mehr Informationen über die landestypischen Weingebiete und deren Wein
finden Sie im Detail auf weiteren Seiten hier auf unserer Weinlaube.