Weinanbauland Frankreich

Das Weinbauland Frankreich ist und bleibt das Zentrum der Weinwelt. Jahrhunderte alte Weinkulturen und die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen bringen eine Vielfalt an Weinen hervor. Die besten Weine mit einer unnachahmlichen Feinheit stammen aus dem Bordeaux, dem Burgund und der Champagne.

Pomerol, eine Appellation mit gerade mal etwa 800 Hektar Rebfläche beherbergt die großen Namen in der Weinszene. Das Château Pétrus, sowie das Château Certain und das Château L’Èvangile sind hier genau so zu Hause wie das Château Tratonoy. Sie alle erzeugen die begehrtesten Rotweine der Welt.

Und wer kennt sie nicht, die berühmte Appellation im Rhône-Tal, Châteauneuf-du-Pape mit mehr als 3000 Hektar Rebfläche. Die besten Châteauneuf-du-Pape bestechen durch majestätische Weine. Sie verströmen würzige Aromen, besitzen Kraft, Süße und Fülle, sie sind facettenreich mit feuriger Länge.

Viele der legendären Spitzenjahrgänge Frankreichs benötigen Jahrzehnte, um ihren ganzen Reichtum zu entfalten. Begehrte Sammlerobjekte bei den Weinkennern sind die in begrenzter Stückzahl abgefüllten Großflaschen der besten Grands Crus des Médoc.

Die Qualitätsbezeichnung AC und AOC (Appellation d’Origine Contrôlée) definiert Weine aus kontrolliertem Herkunftsgebiet. Dort dürfen in den jeweiligen Bereichen nur bestimmte Rebsorten angebaut werden und bestimmte Maximalerträge erzielt werden.

Je größer das Weinherkunftsgebiet, desto niedriger die Stellung in der Qualitätspyramide. Je kleiner die Weinbauregion, desto strenger die Vorschriften. Die Einstufung als Appellation Contrôlée gilt nicht als Qualitätsgarantie.

Zum Schluss möchten wir noch die Champagne erwähnen – Heimatland des flaschenvergorenen und perlenden Produktes – dem Champagner.