Die Weinsprache

Das Faszinierende am Wein ist seine Vielfalt an Aromen. Der Geschmack und der Geruch eines Weines sind die wichtigsten Komponenten des Weingenusses. Edler Wein besitzt ein verführerisches und feines Aroma, einfachere Weine dagegen duften nur schlicht und oberflächlich, manchmal auch gar nicht.

Die Zunge ist der wichtigste Partner der Nase, um die Vielfalt von Weinaromen richtig zu entschlüsseln. Sie vermittelt an der Spitze die Süße des Weines, an den Rändern prickelt die Säure und am Zungengrund befinden sich die Geschmacksnerven für die bittere Note, welche der Wein stets im Abgang entfaltet.

Empfindliche Nasen geben einen Hinweis darauf, ob der Wein beispielsweise in Stahltanks oder im Holzfass lagerte. Nur wenn die Einzelelemente von Duft, Geschmack und Farbe optimal zusammen passen, kann es sich um einen guten Wein handeln.

In der Weinsprache werden viele Ausdrücke gebraucht, um einen Weine zu beschreiben und jeder Wein besitzt eine optische, taktile und akustische Qualität. Damit die Aromen auch für den Laien besser zu beschreiben sind, haben die Amerikaner das Weinaromarad entwickelt.

Zwischenzeitlich gibt es Wein-Aromaräder für verschiedene Weinbauländer in ihrem individuellen Geruchsklassen und die sollen bei Degustationen die Weinsprache auch Nichtfachleuten näher bringen. Es enthält jeweils für Rotwein und Weißwein getrennte Angaben.

Weingenuss ist kein Buch mit sieben Siegeln und die Weinsprache soll nicht nur Spezialisten vorbehalten sein. Damit Sie wissen, was der Weinexperte meint, haben wir für Sie die wichtigsten Begriffe zusammengetragen und nachfolgend zu einem ABC geordnet